Die antike Stadt Datong
Eine der am besten erhaltenen ummauerten Städte Chinas aus der Ming-Dynastie – in ihrer früheren Pracht wiederhergestellt, mit alten Wachtürmen,
IKONISCH
Eine vollständig restaurierte, von einer Stadtmauer umgebene Stadt aus der Ming-Dynastie mit einer Länge von 7,2 km – einst die kaiserliche Hauptstadt der Nördlichen Wei-Dynastie, heute ein lebendiges Museum, in dem 600 Jahre alte Tore den Blick auf von Laternen beleuchtete Straßen, Tempel aus der Liao-Dynastie und Chinas größten „Neun-Drachen-Paravent“ freigeben.
BUZZ
“Pingyao ohne Menschenmassen” · “So möchte die Stadtmauer von Xi’an nachts aussehen” – Bewertungen von 4,5+ für die nächtliche Beleuchtung und die authentische, vom Tourismus unberührte Atmosphäre.
REACH
Im Herzen der Innenstadt von Datong – vom Bahnhof aus zu Fuß erreichbar, bei freiem Eintritt und der ideale Abschluss eines Tages in den Yungang-Grotten und im Hängenden Tempel.
ZEITPLAN
Komm bei Einbruch der Dämmerung – die Mauer leuchtet im Licht des Sonnenuntergangs golden, die Straßenimbissstände machen sich bereit, und eine abendliche Brise weht durch die Türme.
MATCH
Abendspaziergänger, Feinschmecker, Geschichtsinteressierte – keine Fitness-Hürde, Fahrradverleih an der Wand, familienfreundlich, nach Einbruch der Dunkelheit unendlich fotogen.
WERT
Mauer: kostenlos. Tempel im Inneren: $5–$10. Abendessen am Straßenstand: unter $5. Gesamtkosten für dieses Erlebnis nach Einbruch der Dunkelheit: weniger als ein Cocktail in Peking.
Eine der am besten erhaltenen ummauerten Städte Chinas aus der Ming-Dynastie – in ihrer früheren Pracht wieder aufgebaut, wo alte Wachtürme, Kopfsteinpflasterstraßen und lebendige Traditionen eine äußerst authentische Reise ins kaiserliche China ermöglichen.
Einführung
Die Altstadt von Datong – Die ummauerte Stadt, in der 600 Jahre chinesischer Geschichte an vier Kreuzungen aufeinandertreffen
Datong, Shanxi, China | 3,28 km² | 7,24 km Stadtmauer aus der Ming-Dynastie | Grundriss aus der Tang- und Song-Zeit, Seele der Ming-Dynastie
There’s a kind of city that museums try to recreate with dioramas and audio guides. Then there’s Datong — where you can simply walk in.
Mit einer Fläche von 3,28 Quadratkilometern, umgeben von einer 7,24 Kilometer langen, vollständig restaurierten Stadtmauer aus der Ming-Dynastie, bewahrt die Altstadt von Datong nicht nur die Geschichte – sie lebt in ihr. In Innenhöfen aus der Qing-Zeit werden in Restaurants Teigtaschen gedämpft. Buddhistische Mönche singen in Holzhallen, die noch aus der Zeit vor Kolumbus stammen. Das Straßennetz unter Ihren Füßen folgt einem Muster, das zu Zeiten der Tang- und Song-Kaiser festgelegt wurde – und es ist immer noch sinnvoller als das GPS Ihres Handys.
Der General, Die Mauer und Die Reiche darunter
Die Mauern, die Sie heute sehen, wurden 1372 von Xu Da, dem größten General der Ming-Dynastie, errichtet – einem Mann, der keine halben Sachen machte. Als Militärgouverneur in Datong stationiert, betrachtete er die bröckelnden Stadtmauern, die vier frühere Dynastien (Nördliche Wei, Tang, Liao und Jin) hinterlassen hatten, und kam zu dem Schluss, dass eine strategisch wichtige Stadt am Rande des Reiches Besseres verdiente. Viel Besseres.
Was er errichtete, war beeindruckend: dicke, mit Ziegeln verkleidete Stampflehmwände, massive Tortürme an jeder Himmelsrichtung, Wachtürme, Bastionen und ein Graben. Sechs Jahrhunderte lang war dies eine Festungsstadt an der Grenze – die letzte große Festung der Han-Chinesen vor der Steppe, wo sich nomadische Reiter und kaiserliche Armeen über die Festungsmauern hinweg gegenüberstanden.
Heute kann man auf den Stadtmauern spazieren gehen. Man kann sich ein Fahrrad ausleihen und die gesamte 7,24 Kilometer lange Strecke entlangfahren, während sich die Stadt unter einem wie eine lebendige Landkarte entfaltet – Tempel, Märkte, Innenhöfe und die vier großen Straßen, die an einem einzigen Punkt zusammenlaufen.
Die Schachbrettstadt
Das ist der raffinierte Kniff hinter Datongs Stadtplanung – und das, was dafür sorgt, dass man sich dort nie wirklich verirrt.
The city was laid out on a strict grid — “like a chessboard,” as Chinese historians describe it — with residential wards, markets, temples, and government compounds each occupying their designated squares. Four main roads radiate from the cardinal gates: Heyang Road (East), Qingyuan Road (West), Yongtai Road (South), and Wuding Road (North). They converge precisely at the city’s geographical and spiritual center: Sipailou, the Four-Archway Building.
Sipailou ist nicht nur ein Wahrzeichen. Es ist der Herzschlag der Stadt. Wenn Sie unter seinen kunstvollen Holzbögen stehen, befinden Sie sich an der Kreuzung, an der sich seit der Tang- und Song-Dynastie Händler, Beamte, Pilger und einfache Bürger treffen. Jeder Weg in der Altstadt führt hierher. Das sollten Sie auch.
Dieser Stadtgrundriss – der in der Tang-Dynastie entstand, in der Song-Dynastie verfeinert und in der Ming-Dynastie perfektioniert wurde – ist eines der am besten erhaltenen Beispiele klassischer chinesischer Stadtplanung, das noch heute intakt ist. Für Architektur- und Geschichtsbegeisterte ist es ein lebendiges Lehrbuch. Für alle anderen bedeutet es, dass sich die Stadt wunderbar zu Fuß erkunden lässt, intuitiv zu durchqueren ist und an jeder Kreuzung voller Überraschungen steckt.
Eine Stadt der Tempel, Moscheen und versteckten Innenhöfe
Die Altstadt von Datong ist keine einzelne Sehenswürdigkeit. Sie ist eine ganze Konstellation.
Das Stadtbild verbirgt eine erstaunliche Dichte an sakraler und historischer Architektur. Buddhistische Tempel mit tausendjährigen Fresken. Eine anmutige Moschee mit Minaretten im chinesischen Stil – ein stilles Zeugnis der Kulturen der Seidenstraße, die hier ihren Weg fanden. Gedenkbögen zu Ehren von Gelehrten und tugendhaften Witwen. Traditionelle Häuser mit Innenhof, in denen Familien noch immer hinter Mondtoren und Sichtschutzwänden leben; ihre Innenhöfe sind von der Straße aus unsichtbar, bis sich eine Tür öffnet und eine Welt aus geschnitzten Ziegeln, Topfpflanzen und Nachmittagstee enthüllt.
Das sind keine abgeschotteten Kulturstätten (na ja, manche schon). Viele sind fest in das lebendige Stadtgefüge eingebunden. Man kommt an einem 500 Jahre alten Tempel vorbei, kehrt in ein modernes Café ein, stöbert in der Werkstatt eines Kunsthandwerkers in einem umgebauten Innenhof und gelangt dann auf eine Straße, wo Laternen über dem Kopfsteinpflaster schwanken und der Duft von Shanxi-Nudeln aus einer offenen Tür herüberweht. Die Stadt trennt Vergangenheit und Gegenwart nicht voneinander. Sie serviert beides gemeinsam, wie die Gänge eines Banketts.
The temples, mosques, pavilions, and archways “add radiance and beauty to each other” — to borrow the official phrasing, which for once doesn’t oversell it. This isn’t a city that preserved a few landmarks. It preserved an ecosystem.
Moderner Komfort, uralte Mauern
Let’s address what savvy travelers actually worry about: will it be a hassle?
Datong Ancient City has invested heavily in tourist infrastructure without turning the place into a theme park. High-quality hotels occupy restored courtyard mansions. Restaurants range from street-side noodle joints (go for the knife-cut noodles — dao xiao mian — dripping in black vinegar) to elegant establishments serving imperial Shanxi cuisine. Shops sell genuine local crafts alongside the inevitable souvenirs. Multilingual signage is widespread. The visitor experience has been designed to international standards — this is a 5A-level destination — but the city itself remains unmistakably, unapologetically real.
Nachts erstrahlen die Mauern und Türme in sanftem Licht. Die Straßen füllen sich mit Einheimischen und Besuchern gleichermaßen. Teehäuser, Bars, Nachtmärkte – die Stadt schaltet bei Sonnenuntergang nicht ab. Wenn überhaupt, dann erwacht sie auf eine andere Art zum Leben.
Die Rennstrecke von Datong
Die beiden anderen Säulen kennst du ja bereits:
- Yungang Grottoes — 59,000 Buddhas carved into cliffs, 16 km west. A morning.
- Mount Hengshan & The Hanging Temple — the Northern Holy Mountain and its gravity-defying temple, 60 km southeast. A full day.
- Datong Ancient City — your base, your evening, your wandering, your meals, your sense of what a living Chinese city actually feels like.
Three nights in Datong gives you a complete circuit. Stay inside the walled city. Explore grottoes and temples by day. Return each evening to walk the ramparts at sunset, eat too much, and let the Four-Archway Building at the city’s heart remind you: some places were designed not just to be inhabited, but to be arrived at.
Getting there: Two hours by high-speed train from Beijing West Station. The city walls are visible from the train window as you approach — your first glimpse of what’s coming.
Best time: May–October. Summer evenings on the wall are unforgettable. Winter brings snow on the battlements and thinner crowds.
Inside tip: Rent a bicycle on the city wall and ride the full 7.24-kilometer circuit. It takes about 40 minutes, costs almost nothing, and gives you the best possible orientation to everything below.
Städte sind entweder Kulissen oder Reiseziele. Die Altstadt von Datong ist weder das eine noch das andere – sie ist ein Tor. Gehen Sie durch das Osttor an der Heyang-Straße, folgen Sie dem Schachbrettmuster bis zum Sipailou, und Sie werden verstehen: Sie sind nicht in Datong angekommen. Datong ist in Ihnen angekommen.
Praktische Informationen
- Ticketpreis
- Ca. 36 ¥ (US$5)
Fotogalerie
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